Notizen
Auris Tagebuch – 5

Nachdem das Unheil gebannt worden war, zog ich umher, um mir ein Bild von der Lage zu machen.

Den Überlebenden fehlt die Kraft, ihre einstige Zivilisation wieder aufzubauen.
Ihnen bleibt nur, deren schwache Flamme von einer Generation zur nächsten weiterzutragen.

Da sie mit ihrer Zivilisation auch ihre hochentwickelten Transportmittel verloren hatten, mit denen sie hätten zurückkehren können, beschloss ich, die Menschen, die im Sonnenhort Zuflucht gesucht hatten, unter meine Fittiche zu nehmen.
Doch zuvor muss ich alle mir möglichen Vorkehrungen treffen ...

Denn eines Tages wird das Unheil zurückkehren.
Auch jetzt noch, während es versiegelt ist, zehrt es weiter am Weltenbaum.
Wann genau es sein wird, lässt sich nicht sagen, aber dieser Zeitpunkt wird unweigerlich kommen.

Ich war ihm nicht gewachsen.
Vielleicht ist es nur einem Menschen bestimmt, es zu besiegen.

Auch einige der Pals, die an der Seite der Menschen kämpften, überlebten.
. Ihr Geschlecht beschützt seit jeher die Meere.
Es gelang mir, eine sterbende Mutter und ihr Junges ausfindig zu machen.

Der Mutter blieb nicht mehr viel Zeit.
Mit ihrer Hilfe erschuf ich eine Barriere um den Weltenbaum, damit jene, die nicht stark genug waren, sich ihm nicht nähern würden.

Auch diejenigen, die sich entschieden haben, im Inneren des Baumes weiterzukämpfen ...
... haben dem zugestimmt.

Nachdem sie ihre letzte Kraft für die Barriere hergegeben hatte, vertraute mir die Mutter ihr Junges an.
Damit es in ferner Zukunft, wenn jene Person erscheint, die das Unheil besiegen wird, dieser den Weg weisen kann.

Und auch ich werde um diese Rolle nicht umhinkommen.
Denn genau darin sehe ich den Sinn meines Überlebens.
Und die Verantwortung, die sich daraus ergibt.